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Susanne Niebruegge-Alm

PAINTING WITH WORDS, poems in english and german

in english:



"SOMETIMES SAD.....or.....MY SKIN"


Sometimes I feel ugly
Horrible and muddy
Want to run outside
Out of me and hide

My skin is not my skin
It is too big, I sink
Its not my shape for sure
Its never me, s’ obscure

Who is this, with this life
That is not as he likes
Who is this with the dreams
full unexpected themes

My life it started smooth
Was full of wishs and tools
Some grew and got much bigger
And made the others shiver

With time they melted silent
One day I saw them hiding
The big ones covered all --
Only with them feels small

I wanted all, not some
And did I choose this one?
I am not sure about it
This is my life, this bit?

Sometimes I feel sad
Life it ran like mad
Dreams are given up
Feelings stayed, when cut

My skin is not my skin
But it is me that’s in
It doesn’t fit me as I dreamt
My life it was so different ment.


SNA







"SUN IS SHINING…."


Sun is shining
Birds are singing
And I’ m
In bad mood

“What’s the reason
Watch the season
Let time go
Be slow”


Head contains
Clutter claims
Says:
I want it stopped

Life’ s a risk
Walks and hits
Punches -
Sometimes kills

Sun is bright
Birds in sky
I look up
Not down

“There’ s no choosing
Winning - losing
Make your peace,
Enjoy”



SNA




in german:





"VIELE WORTE TOBEN RUM"


Viele Worte toben rum
Sind wie im Delirium
Geistern wirr im Kopf umher
Ihr wollt raus, dann bitte sehr...

Manches Wort bleibt dabei still
Trifft Dich rücklings heimlich : KILL
Andre Worte sägen ab
Nabelkette, Stuhlbein: CUT

Sanfte Worte bleiben stecken
Können keinen mehr erwecken
Drücken sich mit denen rum
Die von Liebe reden: DUMM

Worte, die Vertrauen bilden
Formen rum an Deinem Willen
Wiegeln alle andern auf
Bis sie wild sind, alle : DRAUF

So treibt jedes Wort es übel
Wenn dem Kopfe fehlt ein Riegel
Mancher täte gut daran
Ihn zu suchen, dann und wann.


SNA 06





"DIE UNGETANE TAT....
oder „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“


Eine Tat, die nicht getan
Klagt man allgemein nicht an
Wird das Nichtstun kultiviert
Schädigt man ganz ungeniert

Manche Menschen nutzen das
Machen sich daraus ´nen Spaß
Halten es für Wissenssport
Üben so geheimen Mord

Gegen Nichtstun gibt’s kein Kraut
Auf dem Ohr ist jeder taub
Worte helfen niemals weiter
Stimmen nur den Täter heiter

Steter Tropfen höhlt den Stein
Nichtstun kann viel schlimmer sein
Und da keine Tat gesichtet
Wird die Untat nicht gerichtet

Niemand prangert endlich an
Dass auch Nichtstun töten kann
Untat ist die Nichttat, hört:
Wenn sie schadet, quält, zerstört

Wenn das Tun die Sache heilt
Wird aus Nichtstun Schändlichkeit
Deren Bosheit nichts bedeutet
Wenn die Macht die Untat läutert

Wo ist die Courage geblieben?
Mancher wird aus „Spaß“ zerrieben...
Sagen darfst Du nichts, weiß Gott -
Dann ist’s Ende das Schafott


SNA 07






"MUSIK"


Das Malen ist Musik in mir
Ich fühle seinen Klang
Die Töne schwingen aufs Papier
Mit Farben voll Gesang

Sie quellen wie ein frisches Wasser
Ganz ungestüm hervor
Erfrischen traurige Gedanken
Benetzen sie im Chor

Es fühlt sich an wie eingetaucht
Und fließt durch mich hindurch
Der Töne Fluss im Farbenrausch
Im Pinsel schwingt er gut

Das Malen ist wie Komponieren
Fließt wie ein Lied durch mich
Es reinigt und es klärt das Leben
die Welt im Gleichgewicht

SNA 05






"SCHMETTERLINGE"


Gar manches Mal möchte ich nur fliegen
So leicht und seicht wie ein Papier
Doch zieht mich dieses schwere Leben
Hinab zum menschlichen Getier

Die Schwere ist kaum zu ertragen
Der Wunsch zu fliegen ebenso
Es reißt an meinem Mantelkragen
Die Lust nach Ferne , irgendwo

Statt Luft seh ich nur lauter Tränen
Statt Leichtigkeit erdrückt es mich
Den Wunsch, ein Schmetterling zu werden
Erstickt dies Leben – inniglich

Ich starre in die leichte Luft nun
Sie streicht an mir vorbei so zart
Nur Sehnsucht bleibt in meinem Herzen
Das Leben hält mich fest und hart

SNA 06




"ROSA BRILLE"
oder "Rosasehn"


Ein „Menschlein“ lebt in seiner Welt,
rein gar nichts ist ihm gleichgestellt.
Ein jeder muss ihm heftigst dienen,
darf bestenfalls im Staube knien.

Bisher gabs keinerlei Revolte
Die seine Macht erschüttern sollte.
Nur einer lehnte sich mal auf,
dem gab es Hiebe und den Lauf.

In dieser Welt trägt jeder Brille
Der Blick wird rosa, Mensch wird stille,
blickt fortan nur noch stumm herum,
hält Brillenlose jetzt für dumm.

Er weiß nun: Rosasehn ist gut,
den andren fehlt dazu der Mut.
Innovativ fühlt er sich, heiter
und eifrig dient er „Menschlein“ weiter.


SNA 06




"KRIMINELL BIST DU JA NICHT...."



Kriminell bist ja nicht Du
Mach nur schön die Augen zu
Kriminell sind die vom „Fach“
Halten Deinen „Feind“ in Schach

Du hast nichts damit zu schaffen
Kannst beruhigt sein, traurig gaffen
Willst auch sicher gar nicht wissen
Von den Tricks, Methoden, Listen

Das was Du heraufbeschworen
Ist nichts mehr für zarte Ohren
Zwei der Schergen basteln Fallen
Lassen „Feind“ nicht aus den Krallen

Nächstes Jahr liegt Dir im Magen
Und damit Du nichts musst wagen
Wird der Feind zuvor vernichtet
Da die Schergen Dir verpflichtet

Glaube nicht, dass ich nicht weiß
Wer (mir)hier macht das Leben heiß
Es gibt sehr viel zu verbergen
Von den gut bezahlten Schergen

Du hast alles angeschoben
Hast gelogen und betrogen
Deine Schergen decken ab
Deine und auch ihre Tat

Denn es muss im Schatten bleiben
Was sie da an Unrecht treiben.
- Du genießt es bös im Stillen -
Es geschieht nach Deinem Willen


SNA 07




"HERZ – gebrochen" oder "Herzschmerz"



Herz gebrochen
- reingestochen
- erst in seins
- dann in meins

Herzlos ?
Schmerzlos ?
Ohn Gefühl -
Mit Kalkül

Herzeleiden ?
Wie vermeiden ?
Seelenband -
Nie verschwand

Bruderherz -
Nahmst mir Vater
Hattest keinen
Wolltest meinen

Herz - es rast
Stolpert, klagt
Will es lassen -
kanns nicht fassen...

Herzversagen ?
Warum klagen ?
Welt tut weh -
Kalt wie Schnee




SNA 07





DER WEG AUS MEINEM HERZ` ...


Der Weg aus meinem Herz ist schwer
Ihr nahmt niemals die Tür dafür
Statt dessen habt Ihr Wand genommen
Und sie mit Spitz und Hack erklommen

Verwüstet habt Ihr es verlassen
Begannt es rigoros zu hassen
Dann wolltet Ihr doch wieder rein
Und wieder sollts` die Tür nicht sein

Mein Herz, es räumt noch immer Steine
Das tut es schon ne` ganze Weile
Sie liegen jetzt vor Tür und Wand
Beschützen mich vor Eurer Hand...


SNA







Copyright (Urheberrechte) for all contents by the artist.



..............if you like, take a look into my last blog (called: "UNMENSCH MITMENSCH" = inhuman fellow-human) that shows some more poems in english and german, with illustrations

1 Comment

Germán Britch Comment by Germán Britch on 21 November 2008 at 10:15pm
Susanne...this is so beuty...you know, i don't understand all the "thing" cause i am a bad english speaker an a worst German reader ... but doesn't matter to me...all this work is comfortable, smooth, warm, sincere, heartening, poignant...like a neat blend to my mind remmants.
Who is hiding is really visible.
A huge embrace

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